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Training in Ljubljana: Unterstützung für junge Unfallopfer
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Vom 16. bis 18. März 2023 fand in Ljubljana die zweite Schulung im Rahmen des Erasmus+ Projekts "New education approaches for road safety" statt. Das Hauptziel der Schulung war der Austausch von Erfahrungen und Wissen bei der Unterstützung junger Menschen, die Erfahrungen mit Verkehrsunfällen gemacht haben oder sekundäre Opfer waren. Zu den Lernergebnissen gehörten ein besseres Verständnis der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse, die Entwicklung von Kompetenzen für die Umsetzung verschiedener Unterstützungsmodelle und das Kennenlernen alternativer Modelle und Möglichkeiten zu deren Umsetzung. Während der Schulung wurden den Teilnehmern die Ergebnisse der von FEVR und dem Vias-Institut durchgeführten internationalen Umfrage "Mein Leben nach dem Unfall" über die gesundheitlichen, psychosozialen und wirtschaftlichen Folgen von Verkehrsunfällen, die entwicklungspsychologischen Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse und Leitlinien für den Umgang mit nahestehenden Personen nach plötzlichem Verlust und Trauma vorgestellt.
Die Teilnehmer besuchten auch das zentrale Denkmal für Verkehrsopfer in Slowenien auf dem Žale-Friedhof in Ljubljana. In diesem Denkmal werden die Geschichten der Opfer von Verkehrsunfällen in einer lauten Mahnung an die Gesellschaft als Ganzes zusammengefasst. Es ist ein Ort der Konfrontation, des Friedens, der Ruhe, des Mitgefühls, des Gedenkens und der Mahnung. Es ist ein Moment im Raum, in dem Sonne und Schatten Tausende von Opfern, ihre Angehörigen, die Täter und uns alle miteinander verbinden.